Gemeinsam einzigartig — Bundesweiter Vorlesetag 2022

„Die Vielfalt unserer Gesellschaft ist eines der großen Themen unserer Zeit. Es ist daher gut und wichtig, dass sich immer mehr Kinder- und Jugendbücher ganz selbstverständlich mit Themen wie Inklusion und Integration beschäftigen und auf verschiedenen Wegen sensibilisieren und Verständnis schaffen. Das Lesen eröffnet uns dabei einen neuen Blick auf die Dinge, schult unsere Empathie und hilft uns, Unterschiede als Chance zu begreifen.“

Mit dieser Feststellung läuteten Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz in einer offiziellen Pressemitteilung den Bundesweiten Vorlesetag 2022 ein, der jedes Jahr traditionell am dritten Freitag im November stattfindet und diesmal unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“ stand.

Initiiert von der Wochenzeitschrift DIE ZEIT, Stiftung Lesen sowie Deutsche Bahn Stiftung ist der Bundesweite Vorlesetag seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest.  Mehr als 500000 Aktionen dieser Art werden seitdem jedes Jahr an diesem Tag in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen oder Kindergärten durchgeführt. Stets konnten auch Prominente dafür gewonnen werden, ihre Vorlesekünste unter Beweis zu stellen. In diesem Jahr sorgten beispielsweise der Bayerische Ministerpräsident, Dr. Markus Söder, sowie bekannte Persönlichkeiten aus Rundfunk und Fernsehen für spannende Lesemomente.

Im Rahmen der Leseförderung erfreut sich der Bundesweite Vorlesetag auch am Otto-von-Taube-Gymnasium jedes Jahr großer Beliebtheit, weshalb am 18. 11. sowie am 25.11. Vorleseaktionen in allen 5. Klassen durchgeführt wurden. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen gestalteten in diesem Zusammenhang eine Deutschstunde bei unseren Jüngsten und lasen aus altersgerechten Büchern vor, die sich alle dem diesjährigen Motto „Gemeinsam einzigartig“ widmeten. Doch die Jugendlichen hatten sich für die Fünftklässler noch mehr überlegt: In interaktiven Arbeitsphasen diskutierten die Heranwachsenden, weshalb der Zusammenhalt im Leben für ein gelingendes Miteinander wichtig sei und was dafür jeder und jede Einzelne leisten könne.

Auch Frau OStDin Wischnevsky ließ es sich nicht nehmen, einer 5. Klasse einen Besuch abzustatten, wobei sie die Kinder nach ihrer Lieblingslektüre befragte.

Ein großer Dank für diese gelungene Veranstaltung gilt allen Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern, die überaus engagiert und bestens vorbereitet die Deutschstunden der 5. Klassen an diesen beiden Tagen übernommen haben.

 

Johannes Prosinger, Beauftragung Leseförderung