MINT100 Regionalforum Bayern

Dieses Jahr hatten wir die Möglichkeit, online am von der OTH Regensburg veranstalteten MINT100 Regionalforum Bayern mit dem Thema “KI und Digitalisierung” teilzunehmen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die OTH leitete Herr Prof. Dr. -Ing. Schildgen mit einem interessanten Impulsvortrag zum Leitthema des Tages über. Er gab uns mit, dass es gerade in Bezug auf das Thema Digitalisierung wichtig ist, nicht nur an morgen, sondern bereits an übermorgen zu denken, weil wir nur so innovativ bleiben und uns weiterentwickeln können. Im Anschluss stellten sich die Fakultäten Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Informatik & Mathematik, Elektro- und Informationstechnik und angewandte Natur- und Kulturwissenschaften der OTH auf einem digitalen Bildungsmarkt vor. Hier bekamen wir gezeigt, wie vielfältig MINT- Studiengänge sein können und was man an der OTH eigentlich alles studieren kann. Nach einer Mittagspause begann für uns die Workshopphase, in der wir uns im Vorfeld für verschiedene spannende Themen anmelden konnten. Wir hatten uns für die Workshops “Wie lernen Maschinen” und “Soft Robotics - was wir können, wenn wir flexibel werden” entschieden. In unserem ersten Workshop lernten wir zunächst, was maschinelles Lernen ist und wie es funktioniert. Prof. Dr. Brijnesh Jain brachte uns dieses Prinzip anschaulich mit dem Beispiel einer Bank näher, die entscheiden muss, ob ein Kunde kreditwürdig ist. Anhand von früheren Kundendaten sollte durch maschinelles Lernen in der Gegenwart eine möglichst genaue Vorhersage getroffen werden. Mit der Zeit verstanden wir zunehmend, dass hinter maschinellem Lernen ein mathematisches Prinzip steckt und betrachteten dies abschließend anhand des ersten künstlichen Minigehirns, des Perzeptrons.

Im anschließenden Workshop zeigte uns Dirk Sindersberger wie in der Natur entstandene Mechanismen und biologische Systeme analysiert und auf Roboter übertragen werden können. Diese soften Roboter können in Bereichen eingesetzt werden, in die der Mensch nicht vordringen kann, ein wurmartig wachsender Roboter kann beispielsweise für Search and Rescue in eingestürzten Gebäuden dienen. Anhand von vielen Beispielen und Modellen erfuhren wir, wie man sich die Natur zu Nutze machen kann, um effiziente Roboter zu bauen.

Wir bedanken uns für diesen interessanten Tag und freuen uns auf die nächste Veranstaltung!
 

Anna Hofmann, Louisa Mölm, Rebecca Treplin