Science Conference/ London 8.-11. März 2017

Die Student Science Conference findet jedes Jahr an einer anderen Schule in England statt und bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit ihre Forschungsprojekte als Vortrag oder Poster anderen Teilnehmern zu präsentieren.

Die diesjährige Science Conference wurde am 10. und 11. März von der St Paul’s School, unserer Partnerschule in London, ausgerichtet, an der sich Schülerinnen und Schüler aus England, Japan, Belgien, den Vereinigten Staaten und des OvTGs gegenseitig austauschen konnten. Wie in den vergangenen Jahren hatten drei SchülerInnen des TUM-Kollegs die Möglichkeit, in Begleitung von Frau Lengler nach England zu reisen und an der Science Conference teilzunehmen.

  • Sightseeing
  • British Museum: Amerika-Ausstellung: „The American Dream – from pop to present“
  • Trafalgar Square
  • Buckingham Palace
  • Houses of Parliament (+ Big Ben)
  • London Dungeon
  • Tower Bridge


Am Donnerstag konnten wir die Stadt London sowie deren vielseitige Attraktionen kennen lernen. Darunter fällt das berühmte British Museum, das zahlreiche Sammlungen, unter anderem die ägyptischer Mumien beinhaltet. Eine vor kurzem eröffnete Ausstellung gab uns die Möglichkeit mehr über zeitgenössische amerikanische Kunst kennen zu lernen. Nach einer obligatorischen Fahrt in einem roten Doppeldecker-Bus ging es über den Trafalgar Square und den Buckingham Palace zu den Houses of Parliament und dem Elizabeth Clock Tower mit der bekannten Glocke “Big Ben”. Ein Besuch des “London Dungeon” mit anschließendem Rückweg über die nächtlich beleuchtete Tower Bridge rundete den äußerst interessanten Tag ab.

Präsentationen + Poster Session
Im Rahmen der Science Conference haben Schülerinnen und Schüler aus fünf verschiedenen Nationen ihre Arbeiten vorgestellt. Wie die letzten Jahre waren sowohl England als auch Deutschland und Japan vertreten, neu dazugekommen sind dieses Jahr Belgien und die USA. Während der Konferenz gab es zwölf verschiedene Vorträge, die über unterschiedlichste naturwissenschaftliche Gebiete verstreut waren. Darüberhinaus bot eine Poster Session den restlichen Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit ihre Arbeiten vorzustellen. In diesem Rahmen konnte man sich mit den anderen Teilnehmern genauer über deren Themen unterhalten und ihre Herangehensweisen an wissenschaftliche Probleme erfahren. Zusätzlich gab es mehrere Gastvorträge wie zum Beispiel von einer Vertreterin der japanischen Firma Hitachi, welche das Publikum über die Chancen von Networking informierte, und die Präsentation des Youth Science Journal, eine Zeitschrift, in der SchülerInnen und StudentenInnen ihre naturwissenschaftlichen Forschungsarbeiten veröffentlichen können.


Gruppenarbeit
Am Samstag, den letzten Tag unseres Aufenthalts in London, wurde am Vormittag an der St. Paul’s School eine Gruppenarbeit im Rahmen der Science Conference durchgeführt. Für die eigentlichen Aufgaben wurden die Schülerinnen und Schüler in Vierergruppen aufgeteilt, welche sich aus verschiedenen Nationalitäten zusammensetzten.

Ziel der Gruppenarbeiten war es, den zwei gestellten Aufgaben optimal nachzukommen. So verlangte die erste Aufgabe nach einer Konstruktion eines Fallschirms, hauptsächlich bestehend aus Papierfiltern, welcher ein vorgegebenes Ziel von dem dritten Stockwerk  aus zu treffen hatte. Hierbei wurden sowohl die Flugdauer als auch die Genauigkeit der verschiedenen Konstruktionen in der Bewertung berücksichtigt. In der zweiten Aufgabe hatten die internationalen Gruppen eine Gesamtanzahl von 4 Schaltkreisen zu lösen, bei welchen die im Schaltkreis befindlichen Apparaturen den Teams nicht sichtbar gemacht wurden. Dementsprechend konnten die Lösungen nur anhand von äußeren Messungen aus bestimmt werden. In die Bewertung dieser Aufgabe flossen neben der erfolgreichen Lösung auch der verwendete  Lösungsweg, welchen die Teams dem bewertenden Lehrer anschaulich vorzustellen hatten.

Diese Art der internationalen Zusammenarbeit trug zur einer Verstärkung des kulturellen Austauschs bei und ermöglichte Einblicke in die Denkweisen Jugendlicher aus anderen Ländern. Vor allem bei der gemeinsamen Erarbeitung in den Gruppen konnten neue Kontakte und Freundschaften geknüpft werden, welche wohl auch Zukunft, möglicherweise durch gegenseitige Besuche, bestehen bleiben.

Sjard Simons, Patrik Schäffler, Alexander Kranzer, Q12