Corona-Zeitzeug*innen-Projekt der 7e, 7f und 8e

Jede Zeit hat ihre Herausforderungen.

Wie viele Sprichwörter wird auch dieses für uns erst mit Bedeutung gefüllt, wenn die Herausforderung uns direkt im Nacken sitzt. Seit über einem Jahr hat die Corona-Pandemie unser aller Leben verändert. Masken, Desinfektionsmittel und andere Maßnahmen sind nur die sichtbaren Symbole für diese Zeit. Hinter diesen Symbolen steckt aber die Veränderung, die das Virus im alltäglichen Umgang mit uns fordert. Vermutlich kann sich niemand vorstellen, ohne mulmiges Gefühl irgendwann wieder in einer Menschenmenge zu stehen.

Zeiten der Herausforderungen fordern danach, von uns bewältigt zu werden. Noch vielmehr als wir selbst sind unsere Schüler*innen gefordert, diese Herausforderung anzunehmen und Strategien zu entwickeln, mit dieser umzugehen. Wir Lehrkräfte versuchen, ihnen dabei so gut wie möglich auch im Distanzunterricht zur Seite zu stehen, aber auch Wege aufzuzeigen, die die Schüler*innen zum produktiven Umgang anregen.

Die Schüler*innen der Klassen 7e, 7f und 8e haben im Deutsch- bzw. im Englischunterricht mit dem Projekt „Corona-Zeitzeug*innen“ zwei Herausforderungen angenommen. So sind sie einerseits Zeitzeug*innen, die diese Phase ihres Lebens dokumentieren, andererseits müssen sie neue Wege finden, mit der veränderten Situation umzugehen. In verschiedenen kreativen Aufgaben setzen sie sich mit der Corona-Pandemie auseinander, teilen sehr persönliche Ansichten und Frustrationsgefühle, beschreiben unter anderem Zufluchtsorte und Gegenstände, die für sie durch die Pandemie an Bedeutung gewonnen haben. Oft ist es das Handy, welches ihnen den Kontakt zu ihren Freund*innen weiterhin ermöglicht. Im Projekt „Corona-Zeitzeug*innen“, welches den Unterricht als stetiges Angebot begleitet, zeigen die Schüler*innen, dass sie bereits sehr gereift die Zeit reflektieren und dokumentieren, aber sie nutzen es auch als Ventil, die Herausforderungen der Zeit zu meistern.

Florian Ruffing
 

--> hier gibt es das Projekt zum Download als PDF-Datei!

 

„Mir hat besonders der Gedanke an die Zukunft gefallen, dass wir später z.B. unseren Enkelkindern davon erzählen werden. Ich hatte das Gefühl, durch die einzelnen Dinge, über die man erst dann so richtig nachgedacht hat, die weltweite Situation fast schon von außen anschauen zu können. Zusätzlich haben die Aufgaben auch Kreativität gefordert, was eine angenehme Abwechslung in meinen Alltag brachte. Es war ein tolles Projekt!“
Sinja, 7e

„Im Corona-Portfolio konnte man sehr gut kreativ arbeiten. Auch das Kommunizieren mit anderen Klassenkameraden über das Mebis-Forum und zu sehen, wie es anderen in den Corona-Zeiten geht, stärkte den Klassenzusammenhalt. Deshalb ist das Corona-Portfolio abwechslungsreich und es macht uns sehr viel Spaß, es zu bearbeiten.“
Lena, 7f