Jugendklimakonferenz

Am Freitag, 5. April, durfte ich (Lina Schmid, Q11) das Otto-von-Taube-Gymnasium auf der Jugendklimakonferenz in München vertreten.

Als Reaktion auf die FridaysForFuture-Demonstrationen hatte der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber SchülerInnen aus ganz Bayern zu zwei großen Veranstaltungen geladen. Ziel der Konferenzen war es den Forderungen und Wünschen der Jugendlichen zuzuhören und mit ihnen ins direkte Gespräch über den Klimaschutz zu kommen. Auf der zweiten Konferenz in München waren etwa 300 SchülerInnen aus Oberbayern, Niederbayern, Schwaben anwesend. Am Freitagnachmittag eröffnete der Umweltminister die Konferenz mit einer kurzen Rede. Danach ging es in verschiedene Workshops, in die man zuvor schon eingeteilt wurde: „Klimaschutz und Mobilität“, „Klimaschutz und Konsum“ und „Klimaschutz und Energie“. In den Kleingruppen wurden spezifische Forderungen an Herrn Glauber ausgearbeitet und über Ideen diskutiert. Moderiert wurden die Workshop-Gruppen von jeweils einem Lehrer. Außerdem standen Experten zur Verfügung, die fachliche Fragen beantworteten. Im Anschluss an eine kurze Kaffeepause, in der man sich mit anderen TeilnehmerInnen austauschen konnte, fand eine Plenumsdiskussion mit dem Umweltminister statt. Zunächst stellten hier VertreterInnen aus den verschiedenen Arbeitsgruppen ihre Forderungen und Fragen, auf die Herr Glauber antwortete und Rückmeldung gab. Anschließend konnten noch Punkte aus dem Plenum angebracht werden, woraus nicht selten interessante und fachlich hochwertige Diskussionen entstanden. Ein sehr großes Interesse bestand an dem Ausbau und der Verbesserung des ÖPNVs und des schnellen Rückgangs von CO2 -Emissionen. Herr Glauber nimmt die Forderungen der Jugendlichen direkt mit in den Landtag und möchte möglichst viele davon umsetzen. Am Ende wurden zusätzlich vier ausdrückliche Beschlüsse vom Plenum und dem Minister gefasst, die im Landtag diskutiert werden sollen: Verbot von Plastiktüten, Verbot von Mikroplastik, kostengünstige ÖPNV-Tickets und die Aufhebung der 10h Regel. Am Ende steht fest: Drei Stunden waren zu kurz für den Austausch, die Konferenz wurde um 1 ½ Stunden überzogen. Insgesamt eine sehr spannende und interessante Erfahrung. Insgesamt war es eine sehr interessante Erfahrung, mit anderen SchulvertreterInnen und dem bayerischen Umweltminister Lösungsansätze für dieses wichtigste Thema zu erarbeiten.

Lina Schmid, Q11