Was die DNA verrät – Exkursion zum MaxLab des Max –Planck-Instituts nach Martinsried mit Schüler*innen aus den Biologiekursen der Q11

Am 28.02.2019 besuchten Schüler*innen aus drei Biologiekursen der Q11 das MaxLab des Max-Planck-Instituts in Martinsried.

„Wir haben dort die Möglichkeit erhalten, unser bisher im Biologieunterricht erworbenes Wissen über den Aufbau sowie die Replikation der DNA zu vertiefen. Zudem konnten wir einen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten und die Aufgaben sowie Schwierigkeiten eines Forschers oder einer Forscherin erlangen. Während des Praktikums beschäftigten wir uns mit Varianzen von DNA-Sequenzen, also mit Unterschieden im Erbgut. Diese können zum Beispiel bei speziellen Krebserkrankungen die Aggressivität der Krankheit und deren Verlauf beeinflussen. Nach einer ausführlichen theoretischen Einführung durften wir in Zweiergruppen verschiedene DNA-Sequenzen, die aus genetisch veränderten Mäusen stammten, extrahieren und untersuchen. Diese wurden dann mittels PCR (=Polymerasekettenreaktion) vermehrt.

Im Anschluss daran haben wir mit Hilfe der Gelelektrophorese unterschiedliche Varianten von DNA-Sequenzen nachgewiesen. Danach wurden unsere Ergebnisse analysiert und verglichen. Hier wies uns Frau Peters, Leiterin des Praktikums, auf die Bedeutung einer akribischen, wissenschaftlichen Arbeitsweise hin und zeigte auf, dass Fehler fast immer zum Alltag dazugehören. Deswegen haben wir anschließend versucht, bei fehlerhaften Resultaten gemeinsam die Ursachen dafür aufzuklären. Dazwischen konnten wir durch einen Vortrag unser Wissen über die Entstehung und Verbreitung von Tumoren erweitern. Am Ende haben wir die Möglichkeit erhalten, unsere eigene DNA zu extrahieren. Diese durften wir als Andenken an dieses eindrucksvolle Praktikum mit nach Hause nehmen.“

Herzlichen Dank, dass uns diese Chance durch das MPI ermöglicht wurde.

Pia Steinberger/Herr Laupitz/Frau Halm/Frau Hauptmann