Energieversorgung und Energiekonsum reflektieren und verstehen

Unter dem Motto „Day after tomorrow – Energieversorgung und Energiekonsum heute und morgen“ bildeten sich unsere Achtklässlerinnen und Achtklässler anhand von Experimenten, Vorträgen und Rollenspielen unter der Betreuung eines Teams der Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. aus Würzburg für eine er bedeutendsten Herausforderung ihrer Generation in einem zweitägigen Programm weiter.

Spätestens seit den „Friday for future“ – Demos sind Begriffe wie Energiewirtschaft, CO2 Emission, Energiemix, Energiespeicherung, erneuerbare Energien und die Herausforderungen des Klimawandels, den nicht wenige Experten als Klimakatastrophe bezeichnen, vom klassischen MINT-Unterricht entkoppelt und fest in den Köpfen der Schülerschaft verankert. 

Doch was bedeuten diese Begriffe eigentlich? Was ist mein individueller Beitrag zur CO2 Emission in der Welt und wo liegt mein größtes Einsparpotential? Wie schafft man es, unterschiedliche Positionen und Interessen bei diesem komplexen Thema zusammenzubekommen?
Diesen und weiteren Fragen gingen unsere AchtklässlerInnen in dem zweitägigen Programm „Day after tomorrow – Energieversorgung und Energiekonsum heute und morgen“ der Initiative junge Forscherinnen und Forscher auf den Grund.

?Nach einem spannenden Einstiegsvortrag zu Beginn ging es auch gleich über zu einer großangelegten Experimentierphase. Zum Thema Energieumwandlung, Leistung, Wirkungsgrad oder auch Energiespeicherung arbeiteten die SchülerInnen mit spannenden Versuchen, die diese nicht nur selbstständig durchführten, sondern auch in Eigenregie auswerteten. Da wurden Windkraftanlagen geföhnt, mit Hilfe von richtig verkabelten Solarplatten eine Wasserkurbel angetrieben, oder mit Knallgasreaktionen gespeicherte Energie wieder freigesetzt. Dadurch setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Herausforderungen und Möglichkeiten, die mit dem vielschichtigen Begriff „Energiewende“ einhergehen, auseinander.
Aber auch der gesellschaftspolitische Aspekt kam nicht zu kurz. So analysierten die SchülerInnen ihren individuellen CO2 – Verbrauch und schärften in einem Rollenspiel Ihre Position zum Themenkomplex der Energieversorgung und des Energiekonsums.

Durch diese zwei Tage erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler ein fundiertes Wissen zum Themenkomplex der Energieversorgung und den damit verbundenen Herausforderungen, die unsere Gesellsacht auch in Zukunft beschäftigen werden. Zudem setzten sie sich mit ihrem eigenen Energiekonsum und ihrer Abhängigkeit von Energie auseinander. Dadurch erlangten die SchülerInnen anhand zweier spannender Tage ein erstes Handwerkszeug, um sich selbstreflektiert und damit mündig einem der wichtigsten Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen.

Wir danken hierfür dem Team der Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. recht herzlich.

Thomas Frank