Doppelter Weltrekordhalter Jonas Deichmann besucht das OvTG

Vortrag für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekts Intensiv Erleben über die Eurasia Challenge.

Am Mittwoch, den 11.04.2018, fand am OvTG ein Vortrag von Jonas Deichmann für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe statt. Jonas Deichmann ist amtierender doppelter Weltrekordhalter für die schnellste Durchquerung von Europa und Eurasien mit dem Fahrrad ohne Begleitfahrzeug. Im Rahmen seines Vortrags berichtete Jonas von seiner Fahrt durch zwei Kontinente, die er am 02.07.2017 am westlichsten Punkt Kontinentaleuropas (Cabo da Roca in Portugal) startete und ihn innerhalb von 25 Tage, 3 Stunden und 38 Minuten zu seinem Zwischenziel, der Stadt Ufa in Russland, führte. Um die Stadt Wladiwostok in Ostsibirien / das eigentliche Ziel seiner Reise bzw. der Eurasia Challenge zu erreichen, benötigte er insgesamt 64 Tage, 2 Stunden und 25 Minuten. In dieser Zeit legte er 14331 km zurück, was einer durchschnittlichen Distanz von 223 km pro Tag entspricht. Dabei hatte er mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen, z. B. Mückenplagen in der sibirischen Steppe, Dauerregen, hohen Temperaturschwankungen oder einem gebrochenen Fahrradrahmen, der ihn zu einem 26 km langen Lauf in die nächste Stadt zwang, wo er sich kurzerhand ein neues Rad kaufte.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Jonas mit Fragen zu seiner Reise zu löchern, etwa zur Versorgung mit Lebensmitteln, seiner Ausrüstung, seiner Trainingsvorbereitung oder seinen weiteren Zielen.

Einen Tag nach dem Vortrag am OvTG kündigte Jonas Deichmann auf seiner Homepage an, dass er im kommenden Sommer erneut auf Weltrekordjagd gehen wird. Dabei wird er versuchen in neuer Rekordzeit mit dem Fahrrad ohne Begleitfahrzeug den Pan-American Highway von Alaska nach Feuerland auf einer Strecke von etwa 22500 km zu durchradeln. Die Schülerinnen und Schüler des OvTG drücken ihm dafür die Daumen und freuen sich schon auf seinen nächsten Vortrag an unserer Schule.

Frederik Heidegger