Energieversorgung und Energiekonsum auf dem Experimentiertisch

Unter dem Motto „Day after tomorrow – Energieversorgung und Energiekonsum heute und morgen“ experimentierten unsere AchtklässlerInnen zwei Tage mit dem Team der Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. aus Würzburg.

Energie und ihre Umwandlung bestimmt unser tägliches Leben. Große Herausforderungen und Möglichkeiten der Zukunft hängen mit diesem Begriff zusammen.

Man denke nur an Schlagwörter wie „Energiewende“ oder „Konsumgesellschaft“. Nachdem unsere AchtklässlerInnen sich ein erstes Verständnis des Begriffs „Energie“ im Physikunterricht des laufenden Schuljahres bereits erarbeitet und Energieformen munter ineinander umgewandelt haben, blieben dennoch einige Fragen zu diesem Themenkomplex offen:
Wie sieht die Energieversorgung Deutschlands eigentlich aus? Was sind die Herausforderungen, denen wir uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stellen müssen? Ist es möglich Energie zu speichern? Was hat es mit dem bei Physiklehrern ungeliebten Begriff des Energieverbrauchs auf sich? Was sind eigentlich diese erneuerbaren Energien?

Diesen und anderen Fragen gingen unsere AchtklässlerInnen in dem zweitägigen Programm „Day after tomorrow – Energieversorgung und Energiekonsum heute und morgen“ der Initiative junge Forscherinnen und Forscher auf den Grund. Nach einem spannenden Einstiegsvortrag zu Beginn ging es auch gleich über zu einer großangelegten Experimentierphase. Zum Thema Energieumwandlung, Leistung, Wirkungsgrad oder auch Energiespeicherung arbeiteten die SchülerInnen mit spannenden Versuchen, die diese nicht nur selbstständig durchführten, sondern auch in Eigenregie auswerteten. Da wurden Windkraftanlagen geföhnt, mit Hilfe von richtig verkabelten Solarplatten eine Wasserkurbel angetrieben, oder mit Knallgasreaktionen gespeicherte Energie wieder freigesetzt.
Aber auch der gesellschaftspolitische Aspekt kam nicht zu kurz. So analysierten die SchülerInnen ihren individuellen CO2 – Verbrauch und klärten in einem Rollenspiel Ihre Position zum Thema „Ausstieg aus der Kernenergie“.

Durch diese zwei Tage erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler ein fundiertes Wissen zum Themenkomplex der Energieversorgung und den damit verbundenen Herausforderungen, die uns auch in Zukunft beschäftigen werden. Zudem setzten sie sich mit ihrem eigenen Energiekonsum und ihrer Abhängigkeit von Energie auseinander. Dadurch erlangten die SchülerInnen anhand zweier spannender Tage ein erstes Handwerkszeug, um sich selbstreflektiert und damit mündig einem der wichtigsten Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen.

Wir danken hierfür dem Team der Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. oder mit den Worten einer Schülerin gesprochen: „Wann kommen die wieder?“

Thomas Frank