Exkursion in die Alte Pinakothek und in die Glyptothek

Am 28.09 trafen sich die Latein Kurse der Q11, in Begleitung von Frau Blümel und Herrn Hoppenstedt vor der Alten Pinakothek.

In einer gemeinsamen Führung durch die Pinakothek wurden uns vier Bilder, welche allesamt auf den ersten Blick unterschiedliche Sagen der griechischen Mythologie darstellen, näher erklärt. Oftmals konnten wir uns dabei mit unseren zuvor erlangten Kenntnissen Zusammenhänge selbst oder mit Hilfe von Frau Brosch erschließen. Von den vier Bildern waren immer zwei inhaltlich miteinander verknüpft, so zeigt das Gemälde „Midas und Bacchus“ den Gott Bacchus und König Midas, wie dieser seinen vorher erfüllten Wunsch, dass alles, was er anfasst, sich in Gold verwandeln soll, wieder versucht rückgängig zu machen. Der Lehrer von Bacchus, Silen, wird in dem Bild „Der trunkene Silen“ dargestellt. Die Liebesgeschichte von Apoll und Daphne lässt sich in dem gleichnamigen Bild „Apoll und Daphne“ betrachten, wobei hier bereits das tragische Ende dargestellt wird: Daphne verwandelt sich vor den Augen Apolls in einen Baum. Der Gott Apoll wird in einem anderen Bild von seiner brutaleren Seite gezeigt. Auf dem Gemälde „Apoll schindet Marsyas“ kann man erkennen, wie Apoll dem Satyr (Halb Mensch, halb Ziege) Marsyas die Haut, nach einem von Marsyas verlorenen Wettstreit, bei lebendigem Leibe abzieht. Nach der sehr informativen und schön aufgebauten Führung hatte die Gruppe noch etwas Zeit, sich eigenständig in der Pinakothek umzusehen.

Patricia Hösel, Q11


Noch beeindruckt von den Gemälden der Alten Pinakothek, ging es dann weiter in die Glyptothek am Königsplatz, wo berühmte antike Statuen und Skulpturen zu finden sind. Zunächst wurden wir in einzelne Gruppen eingeteilt, welche sich mit den unterschiedlichsten Themen befassten. Während die erste Gruppe sich mit Kaiser Augustus beschäftigte, erfuhr eine weitere Gruppe gerade pikante Details über die Liebesgöttin Aphrodite und wieder eine andere Gruppe tauchte schon in die Vergangenheit Trojas ein. Der Name Glyptothek leitet sich aus dem altgriechischen ??????? glyptós ‚geschnitzt, graviert‘ sowie ???? th?k? ‚Aufbewahrungsort‘ ab und birgt viele Räume mit verschieden Themen.
Nachdem alle genug Zeit hatten und zu ihren Themen recherchiert hatten, wurden die Ergebnisse vor dem Kurs vorgetragen. Gleich im ersten Raum befand sich die Kopie der Skulptur von Medusa. Wie schon bekannt, konnte Medusa die Menschen, die sie ansahen, zu Stein verwandeln. Neu für den Kurs war allerdings die List des Helden Perseus. Der Grieche hatte die Aufgabe, sie zu töten, um nicht von ihren Blicken getroffen zu werden, also hielt er sein Schild wie einen Spiegel vor sich und schaffte es schließlich, sie umzubringen.
Drei Schritte weiter befindet man sich mitten in der Geschichte Trojas, die durch einen eigenen Raum die Ereignisse von 51 Belagerungstagen erzählt. Als schließlich jede Gruppe ihre Protagonisten vorgestellt hatte, kam der Ausflug zu einem Ende und der Kurs verabschiedete sich.

Lea Mihaljevic, Q11