Ballonstart im Rahmen des Schülerwettbewerbes StratoSAT

Am 18.06.2017 hat das Team Minerva des Schülerwettbewerbes StratoSAT ihren Wetterballon gestartet.

TStratoSAT ist ein Wettbewerb, bei dem 10 Teams aus ganz Deutschland Stratosphärenballons selbst konstruieren, starten und anschließend die gemessenen Daten auswerten. Die Ergebnisse, wie auch das ganze Projekt, werden am Abschlussymposium in München vorgestellt.

Minerva besteht aus vier Schülern und wird von Herr Mahnke betreut. Zwei Schüler, Lukas Rother und Olaf Czarnecki, sind in der Q11 am OvTG, die weiteren zwei, Emrah Yegin und Mirella Bärligea, an verschiedenen Münchner Schulen.
Die Vorbereitung hat bereits im November angefangen, als die Planung begonnen hat und das Team sich mit einem wissenschaftlichen Exposé um die Teilnahme am Wettbewerb beworben hat. Als im Februar die Entscheidungen bekannt gegeben wurden und das Team für den Wettbewerb nominiert wurde haben gingen die Vorbereitungen in die nächste Stufe. Es wurden Teile bestellt um die Sonde in die Lage zu versetzen Position, Geschwindigkeit, Luftdruck, Lichtintensität in verschiedenen Spektren und weitere Paramete aufzuzeichnen. Eine Kamera war natürlich auch dabei. Dank der Unterstützung von Herr Stöckle wurde die Firma Stemmer zum Sponsor des Projektes. Ohne die Hilfe von beiden, wäre das Projekt nicht zu finanzieren gewesen.

Als nächstes wurde der Mikrocomputer, der für die Aufzeichnung der Messdaten verantwortlich war, programmiert und mit der Sensorik verlötet, war mehrere Monate an Arbeit seitens der OvTGler in Anspruch genommen hat.
Parallel dazu kümmerten sich Emrah und Mirella um organisatorische Aspekte wie z.B. die Startgenehmigung, die Versicherung oder die Öffentlichkeitsarbeit.

Anschließend wurde die Sonde ausgiebig getestet, u.A. bei Niederdruck oder sehr niedrigen Temperaturen.
Am 18. Juni war es dann so weit: Alles war bereit für den Start, der in Mammendorf durchgeführt wurde, um zu verhindern dass der Ballon vom Wind in die Alpen oder in eine Großstadt getragen wird. Um 12:32 erhob sich die Sonde in die Luft.
Nach etwas mehr als 2 Stunden, kam sie in der Nähe von Germering zur Landung - wegen einer technischen Störung kürzer als geplant. Daher wird in Kürze ein weiterer Start stattfinden.


Olaf Czarnecki, 11TUM