Historisches und Otto von Taube

Historische Entwicklung des OvTG

Am 10.06.1965 beschlieĂźt der Gautinger Gemeinderat die GrĂĽndung eines Gymnasiums.

Knapp zwei Jahre später wird offiziell die Gründung des neusprachlichen Gymnasiums im Bayerischen Staatsanzeiger bekanntgegeben. Im selben Jahr noch, am 07.09.1967 beginnt für die ersten 5. Klassen der Unterricht am Gautinger Otto-von-Taube-Gymnasium. Allerdings noch nicht im derzeitigen Gebäude, sondern zunächst in der Volksschule und ab dem 14.09. dann in den Räumen der Realschule. Dr. Zehetmeier wird zum Schulleiter bestimmt. Ab 1971/72 wird der Schule ein Englischzweig angegliedert. Endlich, am 18.11.1971 erfolgte der Einzug in das neue Gebäude in der Germeringer Straße.

Am 16.09.1974 ĂĽberschreitet das Gymnasium erstmals die Zahl von 1000 SchĂĽler. Ein Erweiterungsbau wird nötig, der schon am 09.11.1975 fertiggestellt ist, um der drastisch gestiegenen SchĂĽlerzahl Rechnung zu tragen. 

Die ersten "Projekttage" an unserem Gymnasium finden 1984 statt. Seitdem wird das Schuljahr mit kreativer Arbeit unter Leitung der Schüler beendet. Im Schuljahr 1985/86 bietet das Gymnasium erstmals einen mathematisch - naturwissenschaftlichen Ausbildungszweig an.Die erste Förderklasse für Hochbegabte wird 2003/04 eingeführt. Ab dem Schuljahr 2009/2010 wird eine Oberstufenklasse angeboten, in der die SchülerInnen eng mit der Technischen Universität München zusammenarbeiten.

Otto von Taube

Der Namensgeber unserer Schule wurde 1879 in Estland geboren, machte in Weimar Abitur und schloss ein Jurastudium mit der Promotion ab. Nach einer Tätigkeit im Staatsdienst nahm er das Studium der Kunstgeschichte auf und promovierte zum Dr. phil. Nach dem 1. Weltkrieg übersiedelte Otto von Taube 1921 nach Gauting, gründete eine Familie und lebte als freier Schriftsteller. Wichtige Werke sind die Romane "Die Löwenpranke“, „Das Opferfest“, „Die Metzgerpost“, sowie eine zweibändige "Geschichte unseres Volkes“.

Während des 2. Weltkrieges erhielt Otto von Taube Schreibverbot, da er das NS-Regime ablehnte. Nach dem Krieg veröffentlichte er Lyrik und Novellen, Erzählungen und seine Memoiren. 1973 starb Otto von Taube in Gauting, mit dem er sich sehr verbunden fühlte.

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