Die erste Fremdsprache

Hier finden Sie eine Darstellung der am Gymnasium angebotenen ersten Fremdsprachen, um Ihnen eine Entscheidungshilfe zu geben. Sie mĂŒssen aber dabei bedenken, dass die Wahl von Englisch am Otto-von-Taube-Gymnasium auch eine Wahl fĂŒr die naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung bedeutet, bei einer Wahl von Latein ist nochmals eine Entscheidung nach der 7. Jahrgangsstufe möglich.

Englisch

  • Weltsprache mit grĂ¶ĂŸter geographischer Ausdehnung und Literatur von Weltgeltung; internationale Sprache der Wissenschaft und Technologie; Wortschatz bietet viele Hilfen zur Erlernung anderer Sprachen.
  • Die Grammatik, die u.a. durch Ă€ußerste Endungsarmut und streng geregelten Satzbau gekennzeichnet ist, erfordert diszipliniertes sprach-vergleichendes Arbeiten.
  • Der Unterricht findet grundsĂ€tzlich in der Fremdsprache statt. Der SchĂŒler lernt, sich mĂŒndlich und schriftlich in der Fremdsprache auszudrĂŒcken. Schreibweise und Aussprache sind gesondert zu lernen.
  • Bei der Begegnung mit den Texten durch Hören oder Lesen ist relativ rasches Erfassen lĂ€ngerer ZusammenhĂ€nge gefordert.
  • Im Rahmen des in der Fremdsprache gefĂŒhrten UnterrichtsgesprĂ€chs entfalten sich die Inhalte zur geistigen Entwicklung der SchĂŒler von einfachen Alltagssituationen bis zur Behandlung der vielfĂ€ltigen Aspekte des Lebens in unserer modernen Welt. Eine besondere Rolle spielt daneben die Behandlung ausgewĂ€hlter Zeugnisse der englischen und französischen Literatur.
  • Nutzung und Pflege der Sprachbereitschaft und Mitteilsamkeit (SchĂŒlerbriefwechsel), begleitet vom Erlebnis des SchĂŒlers, dass man sich ĂŒber die Sprache des anderen individuell und im Sinne der VölkerverstĂ€ndigung nĂ€her kommt.

Latein

  • Vermittelt in einzigartiger Weise den Zugang zu den Grundlagen der europĂ€ischen Kultur und wirkt in reichstem Maße in die Gegenwart hinein; Grundlage aller romanischen Sprachen; prĂ€gend auch fĂŒr den englischen Wortschatz und das moderne Wissenschaftsvokabular.
  • Die Grammatik ist stark differenziert, sie kann jedoch weitgehend in ein ĂŒberschaubares Regelsystem gebracht werden (sog. "Logik" des Latein). Die Struktur einer Sprache wird modellhaft verdeutlicht.
  • Der Spracherwerb zielt darauf ab, schriftlich ĂŒberlieferte Texte zu verstehen. Unterrichtssprache ist Deutsch. Keine Probleme bei Schreibung und Aussprache der Wörter.
  • Bei der LektĂŒre geschieht das Erfassen des Sinnes in der Regel durch Übersetzen in die Muttersprache; dabei sind genaue Analyse und langsames Vorgehen unumgĂ€nglich.
  • Der Unterricht vermittelt altersstufengemĂ€ĂŸ die Begegnung mit dem Kultur- und Gedankengut der Antike. Die Andersartigkeit der antiken Lebensform ist besonders anregend. Die ĂŒberkommenen Antworten auf zeitlos gĂŒltige Grundfragen des menschlichen Lebens schĂ€rfen durch den Vergleich das kritische Urteilsvermögen des jungen Menschen in der Auseinandersetzung mit der Gegenwart.

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